Behind the Webcam

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Ich suche nur die Konditionen

Eine Frage, die ich fast täglich höre

Wenn Menschen mich zum ersten Mal kontaktieren, kommt oft relativ schnell dieselbe Frage: „Was kostet das denn?“ Das ist völlig verständlich. Schließlich möchte jeder Betreiber wissen, was am Ende für ihn übrig bleibt.

Die Antwort fällt allerdings oft anders aus, als viele erwarten.

Denn ich verkaufe kein Hosting. Ich verkaufe keine T-Shirts. Ich verkaufe kein Hundefutter. Ich bewege mich im Bereich High-Risk-Payment.

Und dort funktionieren die Dinge etwas anders.

Die höchste Auszahlung liegt aktuell bei 89 % brutto

Das ist die einfachste Antwort, die ich geben kann. Aktuell sind Auszahlungen von bis zu 89 % brutto möglich. Mehr kann ich pauschal zunächst nicht sagen.

Und genau das sorgt manchmal für Verwirrung.

Denn viele Menschen erwarten eine Tabelle, in der steht:

  • Webseite A = X %
  • Webseite B = Y %
  • Webseite C = Z %

So funktioniert High-Risk-Payment allerdings nicht.

Nicht jede Adult-Webseite hat dasselbe Risiko

Nehmen wir einmal drei Beispiele. Eine Webseite mit ein paar Erotikbildern oder Bikinifotos. Eine Dating-Webseite ähnlich Tinder. Eine Plattform, auf der Nutzer selbst KI-Inhalte generieren können. Diese drei Projekte haben völlig unterschiedliche Risikoprofile. Obwohl alle drei grundsätzlich in ähnlichen Branchen unterwegs sind.

Oder anders gesagt: Eine Escort-Plattform wird anders bewertet als ein Downloadbereich für PDFs. Eine Webcam-Seite wird anders bewertet als ein Telefonsex-Angebot. Ein KI-Projekt wird anders bewertet als eine klassische Videothek.

Und genau deshalb kann niemand seriös sagen: „Alle Adult-Webseiten kosten exakt X Prozent.“

Wer so etwas behauptet, hat vermutlich noch nie mit High-Risk-Payment gearbeitet.

Warum High-Risk überhaupt existiert

Viele Menschen glauben, High-Risk sei einfach nur ein anderes Wort für „teurer“. Das stimmt nicht. High-Risk bedeutet zunächst einmal, dass Banken, Acquirer und Kartenorganisationen bestimmte Geschäftsmodelle als risikoreicher einstufen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Adult-Projekte
  • Dating-Portale
  • Webcam-Plattformen
  • Escort-Portale
  • KI-Adult-Projekte
  • Fetisch-Angebote
  • BDSM-Plattformen

Das bedeutet nicht, dass diese Geschäftsmodelle schlecht sind.

Es bedeutet lediglich, dass Banken sie anders bewerten.

Warum Stripe, PayPal, Mollie und Co. meistens nicht die Lösung sind

Natürlich kann man versuchen, ein Adult-Projekt über klassische Anbieter laufen zu lassen.

Manche Betreiber schaffen das sogar. Einige Wochen. Einige Monate. Manche sogar ein Jahr oder länger. Dann passiert meistens eines von zwei Dingen. Entweder werden Nachweise angefordert. Oder die Webseite wird überprüft.

Und heute muss dafür nicht einmal mehr ein Mensch auf die Seite schauen. KI-Systeme durchsuchen Webseiten inzwischen schneller, als die meisten Betreiber glauben. Texte. Bilder. Videos. Kategorien. Metadaten. Alles wird analysiert.

Die Vorstellung, man könne dauerhaft vor milliardenschweren Zahlungsunternehmen verstecken, welches Geschäftsmodell man betreibt, ist häufig deutlich optimistischer als realistisch.

Die teuerste Entscheidung ist manchmal die billigste

Viele Betreiber vergleichen dann:

Stripe 2 % gegen High-Risk-Payment 11 %

Das ist allerdings der falsche Vergleich.

Der echte Vergleich lautet häufig: 11 % mit einer Lösung, die dein Geschäftsmodell akzeptiert gegen 2 % bei einem Anbieter, der dich gar nicht haben möchte

Das sind zwei völlig unterschiedliche Situationen.Denn wenn ein Anbieter dein Geschäftsmodell nicht akzeptiert, helfen auch die schönsten Gebühren nichts.

Die Kosten entstehen nicht aus Langeweile

Manchmal höre ich: „Warum ist High-Risk überhaupt so teuer?“

Die Antwort lautet: Weil die dahinterliegende Infrastruktur teuer ist. Weil die Risiken höher sind. Weil Banken höhere Anforderungen stellen. Weil Acquirer höhere Rücklagen verlangen. Weil bestimmte Branchen deutlich stärker überwacht werden. Und weil deutlich weniger Anbieter überhaupt bereit sind, solche Projekte anzunehmen.

High-Risk-Payment ist kein Massenmarkt.

Genau deshalb entstehen andere Kostenstrukturen.

Eigene Acquirer-Verträge sind für viele Betreiber keine Option

Natürlich kannst du versuchen, direkt eigene Verträge abzuschließen. Das ist grundsätzlich möglich.

Die Realität sieht allerdings oft so aus: Viele Acquirer möchten heute sechs- oder sogar siebenstellige Monatsumsätze sehen.

Pro Webseite. Nicht insgesamt. Pro Projekt. Und selbst dann werden bestimmte Themen nicht automatisch angenommen.

Hinzu kommen oft:

  • Vertragsverhandlungen
  • Risikoanalysen
  • Compliance-Prüfungen
  • Rücklagen
  • zusätzliche Dokumentationen

Für viele Betreiber ist das schlicht keine realistische Lösung.

Wenn du nur den günstigsten Preis suchst

Dann bin ich wahrscheinlich nicht der richtige Ansprechpartner. Und das ist völlig in Ordnung. Wer ausschließlich die niedrigste Zahl in einer Gebührenliste sucht, wird vermutlich immer irgendwo jemanden finden, der günstiger wirkt.

Ich beschäftige mich lieber mit einer anderen Frage: Funktioniert die Lösung auch noch in zwölf Monaten?

Denn genau dort trennt sich häufig Theorie von Praxis.

Wie bekomme ich ein konkretes Angebot?

Ganz einfach: Schreib mir.

Ich schaue mir dein Projekt an.Ich bewerte die Inhalte. Ich prüfe die Möglichkeiten. Und anschließend kann ich dir sagen, was realistisch ist.

Nicht vorher. Nicht auf Verdacht. Und nicht mit Fantasiezahlen. Denn jede Webseite ist anders.

Und genau deshalb wird jedes Projekt individuell bewertet. Und manchmal ist genau das deutlich wertvoller als die schönste Konditionstabelle.

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